Revolution bei Hannover 96

„ 50 + 1“ ist in Hannover Geschichte

Am Montagabend viel die Entscheidung. Nach zweieinhalbstündiger Sitzung konnte sich Klubboss Martin Kind (73) über die letzten Anteile an der Lizenzfußball-Abteilung der „Hannover 96 GmbH &  Co KGaA“ freuen. Mit 3:2 Stimmen ging die Abstimmung, wie erwartet, zu Gunsten von Kind aus. Mit diesem Schritt verliert der Verein endgültig seinen Einfluss auf den Profifußball von Hannover 96, da mit nun 49 % zu wenige Anteile gehalten werden. Da Martin Kind den Verein nunmehr seit 20 Jahren unterstützt, tritt eine Sonderregelung der DFL in Kraft, die die „50 + 1 „ Regelung außer Kraft setzt. Damit ist 96 neben dem VFL Wolfsburg, Bayer Leverkusen und 1899 Hoffenheim der vierte Bundesligist mit diesem Sonderstatus.
Viele Fans gehen auf die Barrikaden. Während der Sitzung fand eine Demonstration mit knapp 350 Teilnehmern statt, die „Kind muss Weg!“ – Rufe werden auch künftig im Stadion zu hören sein. Auch wenn der Vorstand versicherte, dass weiterhin unter dem Namen „Hannover 96“ Fußball gespielt wird und dass keine Anteile an ausländische Investoren verkauft werden, dürften bis zur kompletten Übernahme Ende des Jahres unruhige Zeiten auf die Niedersachsen zukommen.

 

(Foto: süddeutsche.de)

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