DFB Pokal 1. Runde: Duelle der Bundesligisten, Part 1

Die erste Runde im DFB Pokal ist gespielt. Wie sich die Bundesligisten geschlagen haben, seht ihr hier.

Rot-Weiss Essen – Bor. Mönchengladbach  1:2
RW Essen stand kurz vor einer Sensation. Bis zu 79. Minute lag das Heimteam mit 1:0 in Führung, ehe ein Doppelschlag die Fohlen in die zweite Runde katapultierte. Nach einer halben Stunde köpfte Baier Essen in Front, die 18500 Zuschauer hofften auf das Wunder. Trotz 72 Prozent Ballbesitz und 23 Torschüssen kamen die Gladbacher nicht zum Ausgleichstreffer, der spätestens nach einer Stunde überfällig war. In der 66. Minute reagierte Dieter Hecking auf die schlechte Chancenverwertung und brachte Jonas Hofmann ins Spiel. Seine Einwechslung machte sich bezahlt. In der 79. Minute erzielte er den Ausgleich. Essen konnte der Schlussoffensive der Gladbacher nicht viel entgegensetzen. Logische Konsequenz war Raffaels Siegtreffer acht Minuten vor Spielende. Die Gladbacher müssen sich in der zweiten Runde enorm steigern, der Drittligist verlangte ihnen alles ab

Karlsruher SC – Bayer 04 Leverkusen  0:3 (n.V.)
Der nächste Bundesligist strauchelt. Bayer Leverkusen tat sich gegen den Zweitligaabsteiger aus Karlsruhe extrem schwer und musste Nachsitzen. In den regulären 90 Minuten konnte keine Mannschaft einen Treffer erzielen.Leverkusen konnte gegen gut stehende Karlsruher keinen seiner 27 Torschüsse unterbringen, tapfer hielten die Süddeutschen dagegen. In der Nachspielzeit mussten die meisten der 17073 Fans im Wildparkstadion aber mit ansehen, wie ihr Heimteam nach und nach den Spielfaden verlor. In der 93. Minute zappelte der Ball erstmals im eigenen Tor. Julian Brandt durchbrach erstmals die Abwehrmauer und eröffnete damit eine torreiche Nachspielzeit. Pohjanpalo (99. Minute) und Bailey (105. Minute) besiegelten noch in der ersten Halbzeit der zusätzlichen Spielzeit das Weiterkommen von Bayer.

Germania Halberstadt – SC Freiburg  1:2
Der Sohn besiegt den Vater. Nils Petersen, Sohn von Halberstadts Trainer Andreas Petersen, war es, der das Auswärtsteam nach 34 Minuten in Führung brachte. Vor der Partie hatte er noch damit gescherzt, seinen Vater im Alleingang abzuschießen. Halberstadt war das ganze Spiel über bemüht mitzuhalten, der Klassenunterschied war jedoch sichtbar. Noch vor der Pause erhöhten die Gäste auf 2:0 (Eigentor durch Lachheb). Im zweiten Abschnitt zogen sich die Gäste mehr und mehr zurück, im Gegenzug versuchte Halberstadt alles nach vorne zu werfen. Der Anschlusstreffer kam aber zu spät (87. Minute), der Sieg des Bundesligisten war ungefährdet.

Chemnitzer FC – Bayern München  0:5
45 Minuten schien es so, als könnten die Chemnitzer mithalten, danach zündete der Rekordmeister den Turbo. In der 20. Minute konnte Lewandowski das Chemnitzer Abwehr-Bollwerk erstmals knacken. Er verwandelte einen Freistoß aus knapp 18 Metern direkt. Wer dachte, dass die Chemnitzer von nun an vorgeführt werden, lag falsch. Mit einer engagierten Leistung hielten sie den Spielstand. Nach der Pause zeigte sich die Bayrische Dominanz. Coman (51.), Lewandowski (60.), Ribery (79.) und Hummels (89.) bescherten den Münchenern den standesgemäß hohen Sieg. Chemnitz stand viel zu tief und konnte in der gesamten Spielzeit lediglich einen Torschuss verzeichnen. So kann man eines der besten Teams der Welt nicht in Gefahr bringen.

Leher TS – 1. FC Köln  0:5
Auch die Kölner sind ihrer Favoritenrolle gerecht geworden. Gegen den Fünftligisten aus Leher erzielte unter anderem Jhon Cordoba sein Premierentor. Den Bann brach Leonardo Bittencourt in der 28. Minute. Der Lehrer TS hatte von da an kaum noch Zugriff auf das Spiel. Noch vor der Pause erhöhte Sörensen auf 2:0. In den zweiten 45 Minuten standen sie die Gastgeber selber im Weg. In der 49. Minute sah Hashemi glatt Rot wegen eines Handspiels, danach kamen sie nur noch zu 19 Prozent Ballbesitz. Cordoba verwandelte den fälligen Handelfmeter. Zoller (69.) und Guirassy (74.) sorgten für den Endstand. Die Kölner zogen souverän in die nächste Runde ein, dem Leher TS bleibt ein Spiel vor Rekordkulisse (8119 Zuschauer).

TuS Erndtebrück – Eintracht Frankfurt  0:3
Ungefährdeter Sieh in Unterzahl. Auch wenn Frankfurts Abraham bereits in der 23. Minute die Rote Karte sah, wurde der Bundesligist seiner Favoritenrolle gerecht. Auch wenn Erndtebrück mehr Ballbesitz hatte (59 Protzen), sie konnte ihn nicht in etwas zählbares ummünzen. Im Gegenteil: Chandler brachte die Eintracht in der 35. Minute mit 1:0 in Führung. Auch in der zweiten Halbzeit agierten die Frankfurter souverän und kontrollierten das Spiel. Binnen vier Minuten ließen sie dann alle Hoffnungen der Gastgeber zerplatzen. Gacinovic (72.) und Haller (76.) stellten auf 3:0.

FC Rielasingen-Arlen – Borussia Dortmund  0:4
Aubameyang schon wieder in Torlaune, Hattrick für den Gabuner. Die Dortmunder liesen in der ersten Runde des DFB-Pokals nix anbrennen. Bereits nach 12 Minuten eröffneten sie die Torejagd durch Bartra. Das Spiel wurde danach zur Einzelshow von Aubameyang. Der Torschützenkönig der letzten Saison knüpfte an die vergangenen Tage an und erzielte einen sehenswerten Dreierpack (41. , 55. und 80. Minute). Varbandsligist Arlen schlug sich wacker, hatte am Ende aber keine Chance. Dafür durften sie sich über eine Rekordkulisse freuen. 25000 Zuschauer sahen das Spiel, welches in das Schwarzwald-Stadion nach Freiburg verlegt werden musste.

(Foto: DFB.de)

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