Eskalation in Griechenland

Der griechische Fußball ist zwar für seine rassige Gangart und die Ekstase auf den Rängen bekannt, doch die gestrigen Geschehnisse toppten alles. Eigentlich blickte das gesamte Land voller Vorfreude auf das Top-Duell zwischen dem Tabellenzweiten PAOK und dem Tabellenführer AEK Athen, doch schnell entwickelte sich das Highlight zu einer echten Gefahr. Die Gewaltbereitschaft der Anhänger war bereits vor dem Anpfiff zu spüren, doch ausnahmsweise waren es nicht die Ultras, die für Schlagzeilen sorgten. Auslöser des Spielabbruchs war PAOK-Besitzer  Ivan Savvidis, der nach der Aberkennung des 1:0-Siegtreffers durch den Referee mit einem Revolver am Gürtel auf den Platz stürmte. Das Spiel wurde mit sofortiger Wirkung in der 90. Minute abgebrochen. Wenige Stunden später ließ der Schiri das Tor dann doch zählen und kürte PAOK zum Sieger, ob er von Savvidis gezwungen wurde, ist noch nicht bekannt. Heute reagiert die griechische Regierung auf den Vorfall und unterbrach die Meisterschaft auf unbestimmte Zeit. „Wir haben entschieden, die Liga zu stoppen. Ohne eine von allen Seiten getroffene Vereinbarung wird es keinen Neustart geben“, sagte der stellvertretende Sportminister Georgios Vassiliadis nach einem Treffen mit Ministerpräsident Alexis Tsipras.
Für die nächsten Tage sind einige Treffen zwischen dem Fußballverband, den Vereinen und der UEFA angesetzt, wie es mit der „Super League“ weitergeht, steht also noch in den Sternen.

 

Bildquelle: http://www.welt.de

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