Rom zittert sich weiter, Sevilla stoppt ManU

Am gestrigen Dienstagabend sicherten sich der AS Rom und der FC Sevilla den Einzug in das Viertelfinale der Champions-League. Trotz schlechterer Ausgangslage drehten beide Teams die Duelle und konnten am Ende jubeln.

AS Rom – Shakhtar Donezk  1:0
Nach der 1:2-Hinspielniederlage standen die Römer unter enormen Druck, denn ein Ausscheiden gegen den Underdog aus der Ukraine wäre schlichtweg eine Schande gewesen. Die ersten 45 Minuten verliefen relativ unspektakulär, die Bemühungen der Gastgeber waren zwar zu erkennen, das Anrennen war aber zwecklos. Donezk konnte aus den knapp 62 % Ballbesitz jedoch auch keinen Profit schlagen. Die Pausenansprache von Rom-Coach Eusebio Die Francesco scheint diesmal etwas lauter gewesen zu sein, denn im zweiten Abschnitt wirkte seine Truppe wie ausgewechselt, entfachte ein wahres Offensivfeuerwerk und ging in der 52. Minute durch Edin Dzeko in Führung. Da sich die Gäste in der Schlussphase selber schwächten (Rote Karte für Ivan Ordets, 79. Minute), brannte aus Sicht der Hauptstädter nichts mehr an.
Unter dem Strich steht also ein 2:2-Unentschieden, aufgrund der Auswärtstorregelung ziehen die Italiener in die nächste Runde ein.

Manchester United – FC Sevilla  1:2
Ähnlich wie Donezk ging auch Manchester United mit dem Wunsch-Ergebnis in das entscheidende Rückspiel, in Spanien sicherte sich die Mannschaft von José Mourinho ein 0:0-Unentschieden. Vor heimischen Publikum wollte man nun einen lockeren Sieg feiern, doch Sevilla trotzte der Heimstärke von United und triumphierte im Old Trafford. Es lag weniger an der dominanten Spielweise der Spanier, sondern eher an der Spielweise der „Reds“. Die Gastgeber enttäuschten von der ersten Sekunde an und agierten, als hätte sie das Hinspiel mit 5:0 gewonnen. Vor dem Tor war man viel zu harmlos und auch die Kreativität hielt sich sehr in Grenzen. Anders Sevilla, die Blanquirrojos setzten immer wieder gefährliche Nadelstiche, wurden im ersten Abschnitt jedoch nicht belohnt. Nach der Pause änderte sich das Bild nicht, die Gastgeber wirkte überfordert und Sevilla hatte die Partie im Griff. Die 72. Minute wurde dann zur Glücksminute der Gäste. Coach Vinzenco Montella brachte Edeljoker Ben Yedder und sein goldenes Händchen sollte sich prompt bezahlt machen. Lediglich 120 Sekunden brauchte Yedder für seinen ersten Treffer, 4 Minuten später packte er dann noch einen drauf. Binnen kurzer Zeit knockte Sevilla Manchester aus, wirklich erholen konnten sich die Engländer nicht. Zwar erzielte Lukaku in der 84. Minute den Anschluss, gebracht hat dies aber nichts.

 

Bildquelle: http://www.fr.de

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